Kontext ist ganz entscheidend dafür, wie wir Aussagen und Handlungen, Sachverhalte und Ereignisse bewerten. Ohne Kontext sind weder faire Urteile noch mündige Entscheidungen möglich. Warum blenden wir ihn dennoch so häufig aus? Katrin hat ein paar psychologische und evolutionsbiologische Erklärungen dafür. Wir sprechen darüber, warum Kontext der Funktionslogik von Social Media widerspricht und warum Journalismus so häufig an seinen eigenen Ansprüchen scheitert. Alexandra sieht Kontext zudem als etwas, das in Begegnungen zwischen Menschen entsteht, in Subkulturen und in der Kunst, und dessen interaktive Schaffung ein Ausdruck von Freiheit ist. Könnte die Gesellschaft gerechter und gelassener sein, wenn wir Kontext ernster nehmen würden?
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Shownotes:
Diskursmonitor: Glossar: Kontextualisieren
Podcast: Die Wochendämmerung
CICERO: Der Dreck bleibt haften: Interview mit Marie-Luise Vollbrecht
taz: Rechtes Internet feiert die „Ostmulle“
Wikipedia: Resting Bitch Face
Wikipedia: Bitch
Deutschlandfunk: Behemoth im Porträt
Revolvermag: Twin Temple: Satanic Doo-Wop
Sein und Streit (Podcast): Hartmut Rosa über schwindende Spielräume
Wind und Wurzeln: Wie wir Scheindebatten und Tibalismus stoppen
Hanser: Bernhard Pörksen: Zuhören