Anekdotisch Evident

Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

28. September 2020
von Katrin
1 Kommentar

Nachschlag Wohnen

Die Frage, was hässlich sein darf, das Haus in dem man lebt, oder der Ausblick aus dem Fenster, hat euch genauso umgetrieben wie uns! Im Nachschlag schlendern wir gedanklich nochmal durch „gute“ und „schlechte“ Viertel und fragen uns: Was macht den Wohnort wirklich lebenswert?

Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben.

27. August 2020
von Alexandra
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Dummheit

“Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Die schmerzhaft leiden, sind die Anderen.” Dieses Zitat spiegelt nicht nur unsere Alltagserfahrung, sondern auch unser Verhältnis zur Dummheit. Wir sehen in ihr eine Abweichung von der Norm und glauben gern, dass sie immer nur die Anderen betrifft.

Aber wenn wir genau hinschauen, stellen wir fest, dass wir selbst die größten Dummbatze, Deppen und Idioten sind. Denn die Dummheit schillert in unendlich vielen Facetten: zwischen der liebenswürdigen Dummheit unserer Comedy-Helden und der gefährlichen Dummheit eines Donald Trump gibt es unvermeidbare kognitiven Verzerrungen, entwicklungspsychologische Phasen, die Hybris des Status oder überwältigende Gefühle, die unsere Intelligenz immer wieder auf den Prüfstand stellen. Wir wagen einen Blick in das Kabinett dieser Vielfalt und fragen nach dem richtigen Umgang – mit der eigenen Dummheit und der Dummheit der Anderen.

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17. August 2020
von Katrin
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Nachschlag Zweifel

Der Zweifel macht es uns wahrlich nicht leicht, für oder gegen ihn zu sein. Wir entlarven den Zweifel als Strategie, Komplexität zu reduzieren und zeigen anhand von Beispielen: Im Zweifel für den Zweifel. Oder doch mehr Vertrauen wagen? Unser Nachschlag lässt euch hoffentlich mit Restzweifeln zurück.

Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben.

13. Juli 2020
von Alexandra
18 Kommentare

Wohnen

Wer bei unserem aktuellen Thema nicht an Wohnungsknappheit, Gentrifizierung, soziale Ungleichheit oder nachhaltige Wohnkonzepte denkt, hat vermutlich den seichten Wohlfühlfaktor von Deko-Shopping und ästhetische Instagram-Fotos im Kopf. Aber zwischen der politischen und banalen Dimension liegen unzählige Aspekte, mit denen es sich zu beschäftigen lohnt. Welche psychologischen Funktionen hat die Gestaltung unserer Häuser und Wohnungen? Wie prägt der Wohnraum die persönliche Identität? Und wie spiegelt sich in alledem Gesellschaft? Schlendert mit uns durch die Jahrhunderte der Wohngeschichte zwischen stinkigem Hausen und heimeliger Häuslichkeit!

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17. Juni 2020
von Katrin
5 Kommentare

Nachschlag: Anfänge

Was brauchen fragile Anfänge, um stabil zu werden? Was tun, wenn ein verheißungsvoller Anfang sein Versprechen nicht hält? Und wie schaffen wir es, uns von Anfängen schwieriger Lernprozesse nicht hemmen zu lassen?

Der Nachschlag ist jetzt für alle – egal wie ihr uns unterstützt: Ob ihr uns was in einen unserer Geldtöpfe werft, oder uns euren Freunden und Followern empfehlt.

1. Juni 2020
von Alexandra
8 Kommentare

Zweifel

Der Zweifel hat keinen guten Ruf. Er ist als Spielverderber, als Spaßbremse und Hindernis verschrieen, zumindest bei allen, die ihre Ideen brühwarm verwirklichen wollen und die nichts so sehr fürchten wie die Unsicherheit. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass der Zweifel Erfolge viel häufiger ermöglicht statt verhindert.

Wer zweifelt, sieht immer mehrere Möglichkeiten. Zweifel halten uns flexibel und offen. Sie führen zu Verbesserungen und schützen uns davor, mit zu viel Eifer gegen die Wand zu fahren. Im Zweifel für den Zweifel? Nein, denn Selbstzweifel können schnell in Selbstverachtung umschlagen, und das Ergebnis von zu viel Zweifel kann auch die totale Lähmung sein. Möge diese Folge euch helfen, das rechte Maß zu finden!

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20. April 2020
von Katrin
3 Kommentare

Anfänge

Anfänge sind janusköpfige Krisenzustände, die fast immer Veränderungen markieren. Während draußen die bunten Blüten des Neuanfangs durch die Frühlingsluft wirbeln, fragen sich nicht nur Hobby-Apokalyptiker, ob die Corona-Krise nicht “der Anfang vom Ende” ist. Wovon hängt es ab, ob wir aus Anfängen Lebensenergie ziehen oder uns aus Furcht vor ihnen im Vertrauten und Überschaubaren verschanzen? In dieser Folge nähern wir uns dem Phänomen der Anfänge in guter dialektischer Tradition von beiden Seiten. So it begins..

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23. Februar 2020
von Alexandra
6 Kommentare

ae24 Tod

Wie die Wissenschaft unlängst festgestellt hat, sterben weltweit 100 von 100 Menschen, und zwar unabhängig von Epoche, Herkunft, Status und Kultur. Das Sterben ist ein Wesensmerkmal alles Lebenden und doch gibt es kein Thema, das öfter zum Gesprächsabbruch führt. Wir fürchten den Tod und leugnen seine Realität. Manche sagen ihrer Vergänglichkeit mit Haarkolorationen den Kampf an, andere lassen sich gleich einfrieren in der Hoffnung, ein ewiges Leben als Eiszombie zu führen. In dieser Folge sehen wir dem Totenschädel in die schwarze Augenhöhlen und fragen wagemutig: Wie können wir damit leben, dass wir sterben müssen? Und wie lernt man die Kunst, Abschied zu nehmen?  

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7. Januar 2020
von Alexandra
4 Kommentare

ae23 Kritik

Wer Kritik äußert, macht sich unbeliebt. Wer sie empfängt, ist selten begeistert. Dabei sollten wir froh sein, dass wir sie haben. Als Funktion des Verstandes verhilft sie uns zum guten Urteil, als Funktion der Gesellschaft deckt sie Probleme auf und schafft die Grundlage für bessere Verhältnisse. Doch die Kritik steckt in der Krise. Bewertungen im Internet bilden nicht Qualität, sondern Macht und Reichweite ab, während die zunehmende Sensibilisierung der Individuen oft mit Kritikunverträglichkeit einhergeht. In dieser Folge beschäftigen wir uns (natürlich kritisch!) mit den vielen Seiten des redlichen und unredlichen Zerlegens, Bemängelns und Bewertens.


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20. September 2019
von Alexandra
6 Kommentare

ae22 Freundschaft

Freundschaft ist, bei allen Lobliedern, die auf sie gesungen wurden, ein sensibles Thema.  Jeder hat dazu Geschichten, die von Verletzungen, Enttäuschungen, Brüchen und Irritationen erzählen… und doch scheint ein Leben ohne Freunde nicht lebenswert. Sie begleiten uns durch Glück und Unglück, helfen uns, unseren Selbstwert zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit guten Freunden überflügeln wir unsere Beschränkungen, wachsen wir über uns selbst hinaus. Aber wie steht es um die Freundschaft im Zeitalter der Selbstoptimierung, wenn volle Terminkalender und Nutzenorientierung auch über zwischenmenschliche Beziehungen bestimmen? Wir haben über die dunklen und lichten Seiten der Freundschaft gesprochen und festgestellt: Ja, sie ist eine Überforderung – aber auch eine Lebenskunst, die wir heute mehr denn je brauchen.


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