Anekdotisch Evident

Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Nachschlag Ehrlichkeit

| 1 Kommentar

Die Ehrlichkeit ging uns noch durch den Kopf seitdem wir darüber gesprochen haben. Da ist einmal Alexandras Ehrlichkeit beim Thema Gendern und auch Hannah Arendts Idee von Wahrheitsfindung, ein Prozess, der ohne Streit und Pluralität nicht denkbar wäre.

Links und Hintergründe

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Ein Kommentar

  1. Hallo Alexandra, Hallo Katrin,

    danke für diesen wunderbar erzählten und gut recherchierten Podcast. Eure und Holgis Produktionen sind wirklich, schon über viele Jahre, großartige Perlen im Podcastuniversum.

    Zu eurer Ehrlichkeitsfolge, übrigens auch zu vielen anderen eurer Themen, kommt mir immer ein Thema in den Sinn und das ist Identität und Abgrenzung.

    Die Fake-News Problematik, die ihr in eurer Folge besprochen habt, hat meiner Meinung nach denselben Ursprung; Identität und Abgrenzung.

    Daher ist es auch nicht unbedingt gegeben, dass mit Aufklärung und Wissenschaft oder Bildung dieses Problem gelöst wird, denn es geht um Identität, die vielleicht sogar einen höheren Stellenwert als Wahrheit hat.

    Wir und die Anderen.

    Das machen sich Faschisten immer wieder zunutze. Für Identität ziehen Leute in den Krieg, kaufen sich SUVs, glauben an abstruse Welterklärungen, Bringen
    ihre Nachbarn um.
    „Wir“, die diese Religion/ Hautfarbe/ jenes Einkommen/ Parteiensystem haben, dieses Auto fahren, diese Lebensmittel essen, diese Musik hören,
    gegenüber „Denen“ die anders/ demokratisch/ undemokratisch/ schwarz/ weiß/ Frauen/ Männer/ reich/ arm sind, andere Autos fahren, usw.

    Die Radikalfeministinnen, über die ihr schon oft gesprochen habt, sind Dieselben wie die SUV-Fahrer, Veganer, Maskulisten, Motorradfahrer, Waffennarren, Lichtnahrungsanhänger, Scientologen, Evangelikale, Katholiken, Trump-Anhänger. Die haben Alle dasselbe Grundmotiv: Zugehörigkeit. Deshalb ist Wahrheit da auch zweitrangig.

    So dreht sich die Spirale der Intoleranz und Inakzeptanz weiter und weiter und reißt den Planeten und unsere Zukunft als Spezies in den Abgrund.

    Klar. Wir brauchen Identität. Aber die Zeiten, in denen wir in kleinen Gruppen in der Savanne lebten und Die vom anderen Baum da drüben eine Gefahr waren, sind vorbei.

    Warum kommen wir, verdammt nochmal, darüber nicht hinaus?

    Gibt es dazu Literatur?

    Herzliche Grüße

    Gerrit Ziebarth

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