Anekdotisch Evident

Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Prüfungen

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Prüfungen begleiten uns durchs ganze Leben. In der Schule dienten sie dazu, Leistung zu messen, Wissen zu überprüfen und Vergleichbarkeit herzustellen. Doch wenn man genau hinschaut, merkt man, dass Prüfungen oft etwas ganz anderes messen als Kompetenz, und ihre Wirkung weit über das Ergebnis hinausreicht.

In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra nicht nur über den Impact von Leistungsprüfungen, sondern auch über die alltäglichen Prüfungen im Job, in zwischenmenschlichen Situationen oder auf Social Media. Wir werden ständig bewertet und bewerten uns selbst. Rankings, Scores und Feedbacksysteme geben zwar Orientierung, indem sie Komplexität reduzieren, aber oft auf eine sehr entmenschlichende Weise. Wie gehen wir um mit einem System, das uns ständig misst, vergleicht und unseren Wert an Zahlen festmacht?

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Shownotes

2 Kommentare

  1. Vielleicht etwas off-topic, aber können wir bitte mal prüfen, ob Krabat für Kinder geeignet ist?

    Ich erinnere mich noch genau, als ich damals Schüler in der sechsten Klasse war, und wir Schüler als Deutsch-Lektüre „Die Wolke“ oder „Die Welle“ lesen wollten. Das wurde abgelehnt, weil das zu grausam sei und Kinder davon Alpträume kriegen könnten.

    Stattdessen hatten wir dann Krabat als Lektüre. Ein Buch, in dem ein älterer Herr sich minderjährige Jungen als Zwangsarbeiter hält, die einmal im Monat in der Nachtschicht Leichen zermahlen müssen. WTF.

  2. Als ich in der 13ten Klasse (ja, das gab’s in Bayern … und gibt’s jetzt auch wieder) meinte unser Physiklehrer zu uns „So, unangekündigte Leistungsnachweise wie Stegreifaufgaben machen wir jetzt nicht mehr. Sowas gibt’s an der Uni und im echten Leben auch nicht.“

    Man stelle sich das mal vor: Du sitzt entspannt im Sommer auf Balkonien – und plötzlich schellt es an der Tür: die Steuerfahndung. Aber nicht wegen der Steuererklärung vom letzten Jahr, sondern die wollen sehen ob du die Belege vom laufenden Jahr schon chronologisch sortiert hast.

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