Anekdotisch Evident

Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Nachschlag Geld

| 2 Kommentare

Schöne Bescherung! Zu Nikolaus legen wir euch allen unseren aktuellen Nachschlag in den Stiefel!

Darin stellt Katrin ein paar Irrtümer aus der letzten Folge richtig, und Alexandra plagen Zweifel, ob die Beschäftigung mit Geld sich wirklich immer “auszahlt”. Dazu euer Feedback und unsere bewährten Empfehlungen aus Literatur, Hörfunk und TV!


Shownotes:

Wollt ihr auch in Zukunft einen Nachschlag? Dann unterstützt uns auf steady! Alle Unterstützer_innen erhalten einen Extra-Feed und zu jeder Folge auch noch einen Nachschlag, in dem wir darüber sprechen, was wir seit der vergangenen Folge noch so alles zu Thema gelernt haben, was ihr gesagt habt und wie sich unsere Haltung nochmal verändert hat.

2 Kommentare

  1. Hallo ihr Lieben,

    da das Wort “esoterisch” im Zusammenhang mit “systemisch” fiel, möchte ich an dieser Stelle richtig stellen, dass der systemische Ansatz nicht aus der Esoterik kommt und auch nichts damit zu tun hat, sondern sogar schon seit den 50ern in der herkömmlichen Psychotherapie angewandt wird.
    Gemeint ist damit, dass wir nicht als Individuen zu sehen sind, sondern immer auch Teil eines Systems (Gesellschaft, Familie usw.) und dass dieses System bei allen therapeutischen Ansätzen immer mit einbezogen wird, weil wir nicht losgelöst davon existieren (können).

    Dass Familienaufstellen oder auch das Aufstellen von Geld überraschend und ungewöhnlich oder sogar skuril wirken kann, streite ich nicht ab. So geht es allerdings den meisten, die damit das 1. Mal in Berührung kommen :).

    Liebste Grüße
    Katha
    (Systemischer Coach) 😀

  2. Hallo,
    es war eine tolle Folge und es hat Spass gemacht zuzuhören. Zum Thema das Alexandra ansprach, Das sie nicht glücklich ist wo sie heute finanziell steht, oder es ihr eingeredet wurde. Möchte ich kurz mein Blick dazu zeigen. Ich habe mit Mitte 40 nun auch einige Bekannte und Schulkameraden, die mittlerweile signifikant mehr verdienen als ich, bzw. entsprechend große Anwesen als Wohnhaus haben. Wenn ich mir aber anschaue was diese Leute tagsüber dienstlich verrichten, dann merke ich, wenn ich ehrlich bin, dass diese Leute keinerlei Freude mehr an ihrer Arbeit haben, bzw. etwas leisten müssen, was ich nicht im Stande bin zu leisten. Ich gehe sogar soweit dass ich meine, dass das Arbeitsumfeld einen auch Charakterlich verändern kann, so daß man später Partnerschaftstechnisch oder Umfeldtechnisch nicht mehr da ist, wo man sich wohlfühlt. Und dann sage ich, ich bin glücklich mit meinem Job und meinem Umfeld und das in sofern eine gewisse Gerechtigkeit gegeben ist. Ich verdiene zwar nicht die Masse, aber geniesse jede Minute meines Arbeitslebens , wo ich mehrmals in meine gewünschte Richtung abgebogen bin, und höher bezahlte Jobs ausgeschlagen habe, aber ich bin trotzdem zufrieden wo ich bin. Das ist Alexandra ganz sicher auch.

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