Anekdotisch Evident

Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Natur

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Unser Verhältnis zur Natur ist von Widersprüchen geprägt: Als Kinder entdecken wir eine magische, sinnliche Welt voller Geheimnisse, lernen jedoch bald, dass Natürlichkeit auch für Triebe, Gewalt und Unberechenbarkeit stehen kann. Als Menschheit mussten wir lernen, die Natur zu beherrschen, um unser Überleben zu sichern. Sie ist auszubeutende Ressource, gleichzeitig verklären wir sie als Sehnsuchtsort, als Gegenwelt zur Zivilisation und Religionsersatz.

Angesichts von Klimakrise und Artensterben fragen Katrin und Alexandra, was wir eigentlich meinen, wenn wir über Natur sprechen. Gibt es ein „Zurück zur Natur“? Und wie könnte ein Verhältnis aussehen, in dem wir Natur nicht nur ausbeuten oder bewundern, sondern uns als Teil von ihr begreifen?

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